KG Narrenzunft

narrenzunftAls 1952 Färber der Firma Kümpers die KG Narrenzunft gründeten, gab es bereits einen kleinen Hinweis darauf, wie erfolgreich dieser Karnevalsverein werden würde: Der Gründer, Präsident und Sitzungspräsident war Fritz Schulz, ein gebürtiger Kölner. Die Narrenzunft war immer schon ein Verein, in dem sich Alt und Jung wohlfühlten – vor oder hinter der Bühne. Und ändern wird sich das auch unter dem heutigen Präsidenten Johannes Borchard nicht, denn bei Karnevalssitzung, Osterfeuer, Wagenbauerfete, Fahrten ins Blaue, Sommerfest und Weihnachtsfeiern sind die Narrenzünftler eine große Familie, eine „Karnevalsgesellschaft mit Herz“.

Die Ausflüge der Narrenzunft sind legendär bei den Vereinsmitgliedern: Die Meyer-Werft in Papenburg war ein tolles Ziel ebenso wie der Teufelsturm in Menden im Sauerland – der Bus war gut gefüllt! Der Damen-Elferrat fuhr zum ZDF-Fernsehgarten nach Mainz und hatte ausgelassen Spaß! Auch eine Floßfahrt auf der Ems macht Gaudi – und viele tolle Ausflüge werden folgen. Die KG Narrenzunft Rheine ist auch eine Talentschmiede. Bei den letzten Karnevalssitzungen stieg z. B. die 14-jährige Christin Beckschulte in die Bütt und spielte eine freche Göre – und das so überzeugend, das am gleichen Abend beschlossen wurde: Daraus machen wir eine Serie! Der Erfolg bescherte dem Nachwuchstalent Auftritte in Rheine und darüber hinaus.

 

In der nächsten Session werden alle sie wieder bewundern können! Von Jung zu Alt: „Ominam“ ist eine Klasse für sich, besonders, wenn eine Vollblut-Kabarettistin dahintersteckt. Die hervorragende Ingrid Helmer räumt ab, wenn sie von Politik Rente, Zähnen und Altersbeschwerden erzählt und anschließend rappt wie ein verrückter Teeny! Ein weiteres Eigengewächs der Narrenzunft: die „lebendige Reis-Pipeline“, gesehen auf der Sitzung der Narrenzunft 2009: Vier junge Herren, verkleidet als Japaner, standen nebeneinander auf der Bühne und waren verbunden durch Rohre, die vom Ohr des einen zum Ohr des anderen führten. Durch das eine Ende dieser „Pipeline“ blies eine junge Frau Luft, die durch den Mund des „Japaners“ am anderen Ende der Leitung in einen Ballon strömte – bis dieser platzte und Reis regnen ließ. Solche Tränen lacht man nur bei der Narrenzunft …

Zur Homepage: www.narrenzunft-rheine.de